DIE GESCHICHTE VON VILLA NOHO.
EIN RÜCKBLICK
Die Villa wurde 1969 von der Familie Derde-Hirth erbaut und diente ursprünglich als gemütliche Pension mit Gemeinschaftsküche und etwa zehn Zimmern.
1976 erwarb mein Vater die Villa mit rosanen Wänden als Ferienhaus für seine Familie, die damals in Italien lebte. Nach dem Kauf gab er der Villa den Namen „Villa Säntis“, nach dem Berg in den Schweizer Alpen, der uns gegenüberliegt und nur 20 km entfernt ist, und gestaltete sie sowohl innen als auch außen komplett um. Er verwandelte das einfache, kubische Haus mit zwei Stockwerken und Dachgeschoss in eine lebendige Struktur mit einem zusätzlichen Stockwerk und zwei Seitentürmen in unterschiedlichen Größen. Einer diente als Arbeitszimmer für die obere Wohnung, der andere als sein Schlafzimmer, verbunden durch eine Wendeltreppe mit dem Erdgeschoss. Zudem erweiterte er das Haus zum Garten hin und schuf das heutige Wohnzimmer mit dem Flügel und den riesigen Panoramafenstern. Die neue Farbe des Hauses wurde gelb.
Drei Jahre nach dem Tod meines Vaters im Jahr 2010 zogen meine Frau und ich in das Obergeschoss ein. Wir wollten testen, ob Nonnenhorn besser war als Mailand, wo wir mit unseren beiden ersten Kindern lebten. Nach wenigen Wochen waren wir uns sicher, dass wir umziehen wollten. Seitdem ist die Villa unser liebevolles Zuhause geworden, und wir nannten sie „Villa Noho“.
Wir haben die obere Wohnung komplett renoviert und das Schlafzimmer meiner Eltern mit dem ersten Geschoss verbunden. Die Fassade erstrahlt nun in Weiß, und wir haben viele wichtige Arbeiten durchgeführt, darunter die Erneuerung des Dachs, der Ziegel, der Dämmung und aller Fenster.
Seit Juli 2022 vermiete ich das Erdgeschoss als exklusive Ferienwohnung für Gäste, die ein ganz besonderes Urlaubserlebnis suchen.
Auch die Erdgeschosswohnung wurde liebevoll und modern eingerichtet, wobei der Charme meines Vaters, Gründer des bekannten Museo d'arte e Scienza in Mailand, erhalten blieb und sich in vielen Details der Wohnung widerspiegelt.​​​

1969

1976

2026